Da alle Versuche fehlschlugen die Vorderachse vom Rahmen gewaltfrei zu entfernen, wird beschlossen, den Rahmen hinter der Vorderachse trennen. Gar nicht so einfach, aber dennoch entzweit sich der Vorderbau vom Hauptrahmen.


Die Ente wird elektrisch
Da alle Versuche fehlschlugen die Vorderachse vom Rahmen gewaltfrei zu entfernen, wird beschlossen, den Rahmen hinter der Vorderachse trennen. Gar nicht so einfach, aber dennoch entzweit sich der Vorderbau vom Hauptrahmen.

Nachdem sich die Schrauben unter keinen Umständen bewegen lassen, wird der Rahmen auf den Kopf gedreht. Mittels zweier weiterer Helfer gelingt das ohne Schrammen an Mensch und Material.
Es kommt mal wieder der Trennschleifer zum tragen, alle acht Schrauben werden geköpft. Mittels eines Dorn wird versucht, die Bolzen durch die Rahmendurchführungen zu treiben. Nach vielen teilweise wirklich heftigen Schlägen bewegt sich der erste Bolzen in Richtung Ausgang. Immer wieder im Kreis wird auf die vier Bolzen geschlagen, dann kommt die Achse in Bewegung und fällt sanft auf den Boden.

Demontage aller Räder, wobei natürlich alle Räder jeweils unterschiedliche Schraubköpfe haben. Ein fröhliches Werkzeug wechseln steht an. Vorher wurde natürlich der Rahmen an zwei Seiten unterstellt, hinten ein Konstrukt aus Europaletten, vorne ein Motorrad-Heber.
„Demontage Rahmen (1): Anbauteile entfernen“ weiterlesenDas Abheben des Häuschens steht auf dem Plan. Immer wieder müssen die Hebepunkte neu gesetzt werden, aber nach und nach hebt sich die Karosserie – nachdem eine allerletzte Verbindungsschraube entfernt wurde.

Die Schrauben des Gehäuses im vorderen Bereich haben aus unerfindlichen Gründen unterschiedliche Schlüsselweiten, was die Werkzeugausstattung etwas in Bedrängnis bringt. Jedoch ergeben sich alle Schrauben ohne dass eine dabei abreißt.

Das Getriebe wurde am Tag davor schon gelöst und wird zum Motor ins Lager verschoben.

Ein sehr langer Tag: Der Motor muss raus und weigert sich ein bisschen. Schlussendlich und mit Hilfe von mehreren Hubeinrichtungen und waghalsigen Konstrukten konnte er entnommen werden. Vorher wurden noch die Antriebswellen und Bremsleitungen entfernt.

Die Arbeit des heutigen Tages ist die Demontage der Hecktüren. Da Schrauben und Schweißmuttern auf der Innenseite über lackiert wurden, artet die Schrauberei etwas in Arbeit aus. Ein Schraubkopf reißt direkt am Gewinde ab – mit Wärme und Rostlöser werden die restlichen entfernt. Das in der Mutter verbliebene Gewinde wird mit einem Bohrer ausgehöhlt und einer guten Zange herausgedreht – Gewinde gerettet.

Als erstes werden die Blechteile entfernt, die den Motor umgeben. Was an einer Ente eigentlich recht einfach ist, wären da nicht die verrosteten Schrauben am vorderen Stoßfänger.

Eines der ersten Arbeiten ist das Entfernen von Türen, Sitzen und Gurten, was ohne weiteren Probleme von sich geht. Ausnahme: Entfernung der Sitze, dafür kann die Ente aber nichts, das geht zu Lasten der Monteure. Wie schon bemerkt, haben die Sitze nur noch einen optischen Charakter, sitzen will man da nicht mehr drauf.
