Auf dem Hänger steht die Karosse ja schon fest, so geht es heute in das nördliche Baden-Würtemberg. Raus aus Stuttgart, ab auf die Autobahn und dann die letzten Meter über die Landstraße – wobei die Straßen dort recht eng sind und der Hänger mit mehr als 2,4 Meter echt breit ist. Kommt ein LKW entgegen, wird es spannend. Aber das Entengehäuse ist sicherlich seit vielen Jahren das erste Mal wieder eine längere Strecke in der freien Natur gefahren, wenn auch huckepack.
Vor Ort gleich mal das Blech abgeseilt und zur ersten Begutachtung auf die Seite gehoben:

Der Karosseriebauer ist gar nicht so erschrocken, hat er schon deutlich andere Karossen einer 2CV gesehen. Den defekten Träger will er selber herstellen, das Frontblech kommt neu und ein paar andere Stellen werden verbessert, z.B. die Gurthalter oder die etwas unglücklich geschweißten Türschweller.

Die von den anderen Karosseriefachleuten gemachten Aussagen hat er natürlich bestätigt, jedoch in Bezug auf die Ente für passabel bzw. reparierbar befunden. Da er die Grundsubstanz als recht gut erachtet hat, wurde uns wieder etwas Hoffnung gemacht.
Abladen und auf einem fahrbaren Holzrahmen festgeschraubt. Die Jungs haben das Teil mal eben abgeladen, beeindruckend.

Nun steht die Karosse bodennah auf dem Wägelchen und hadert seiner nächsten Bestimmung.

Auf den hohen Böcken in der Garage hat das Häuschen deutlich imposanter ausgesehen.
Danach ging es zurück, um den Hänger abzugeben. Den Rest des Tages wird der wunderschöne sonnige und warme Tag ohne weitere Arbeiten genossen.
Mittlerweile sind auch die neuen Stoßdämpfer eingetroffen.
