Montage Rahmen (3): Stoßdämpfer

Was wurde bei der Hinterachsmontage vergessen? Richtig, die Splinte der Kronenmutter unterhalb des Deckel am Achsrohr. Schellen abgeschnitten, Splinte montiert und Deckel mit neuen Schellen befestigt. Fehler behoben.

Vorher werden die Augen der Zugstangen des Federtopfes mit den Schwingen verbunden.
Weiter geht es mit den Stoßdämpferaufnahmen, die in den Rahmen eingeschraubt werden. Kurz etwas gereinigt und mit Fett (haben wir schon geschrieben, dass wir Fett lieben?) eingestrichen.

Einschrauben und befestigen geht wie am Schnürchen, es „läuft“.

Noch kurz die Stoßdämpfer montieren – so gedacht. Schnell entpuppt sich das Spektakel als zeitaufwendiges Puzzel, denn zu Anfang passt eigentlich gar nicht. Nach immer neuen Kombinationen aus Muttern und Beilagscheiben, wahlweise vor oder hinter der Dämpferaufnahme, wird eine passende Einstellung gefunden.

Beim Anblick der Dämpfer und dem Rest des Rahmens wird doch beschlossen, neue Dämpfer zu ordern und alles zu tauschen. Nun wissen wir ja, wie es passend zusammengesetzt werden muss.
Falls sich jemand fragt, warum das so kompliziert ist: Die Kastenente hatte ursprünglich keine Dämpfer, sonder Reibscheiben in der Achse und Trägheitsdämper an den vorderen Schwingarmen, direkt am Rad. Diese Ente wurde aber mal umgebaut – und hier liegt der Teufel im Detail. Die Trägheitsdämper werden nicht mehr montiert, so wie es nach der Umstellung auf hydraulische Dämpfer technisch vorgesehen war.

Das Tagewerk kann sich sehen lassen: