Irgendwann muss man auch an die Teile, die einem so gar nicht liegen. Im Vorfeld wurden Informationen eingeholt, um zu sehen, wie die Trommeln von der Hinterachse demontiert werden müssen.
Dank eines hilfsbereiten Bekannten sind wir in den Leihbesitz einer sehr großen Nuss samt Adapters gekommen. Nach dem entfernen der Deckel, unter der sich die große Schraube befindet, kommt mal wieder ein Elend zum Vorschein: Eine der Schraubenmuttern wurde heftig Gewalt angetan. Mit einem Dorn kann die Mutter bzw. der Sechskant wieder etwas in Form gebracht werden und die große Nuss erledigt dann das Öffnen „mit links“. Die Mutter jedoch ist nach der Demontage reif für die Tonne.

Die Trommel will aber einfach nicht von der Achse runter, uns mangelt es natürlich auch an einem geeigneten Werkzeug. Mit dem richtigen Werkzeug kann das ja jeder. Viele Methoden werden in die Überlegungen eingebracht, aber keine greift wirklich. Schlussendlich wird ein Distanzstück gebaut oder anders gesagt, von einem alten Federtopfhalter wird die richtige Länge abgeflext. So wird das Distanzteil zwischen Achse und Felge „geklemmt“, um dann Bremstrommel und Felge mittels anziehen der Radschrauben von der zentrale Achse zu drücken.
Ein kleines knacken, noch zwei weitere Male und die Trommel ist wenige Millimeter gewandert. Runter ist die Trommel noch nicht, aber wackeln schon recht heftig. Das Prinzip funktioniert, nun muss ein weiteres längeres Distanzstück her. Aber heute nicht mehr. Wieder steht der Rahmen ohne Hinterräder auf Stützen.

